Combots - Der Technik - und Industrie 4.0 Blog

Erfahre alles über das Zeitalter der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie

DIE SMARTE ALARMANLAGE VON MORGEN

Die smarte Alarmanlage von morgen

 

Seit Jahren steigt die Zahl der Einbrüche in deutsche Wohnungen rasant an – Grund genug für immer mehr Haushalte, sich Gedanken um eine Alarmanlage zu machen. Oftmals genügt bereits ein einfaches, günstiges Modell ohne besondere Funktionen, um für ein sicheres Zuhause zu sorgen. In erster Linie hat eine Alarmanlage die Aufgabe einen Einbrecher zuverlässig durch Alarmsignal in die Flucht zu schlagen und gleichzeitig keine Fehlalarme auszulösen. Um sicherzustellen, dass dies gewährleistet ist, empfiehlt es sich grundsätzlich auf ein geprüftes Modell aus einem Alarmanlagen Test zurückzugreifen.

Kabelgebundenes Modell oder Funkalarmanlage?

Zunächst einmal ist es hinsichtlich der Zuverlässigkeit eher unbedeutend, ob es sich um eine kabelgebundene oder kabellose Alarmanlage handelt. Auch moderne funkbetriebene Modelle können störungsfrei arbeiten, wenn es sich um gute Modelle handelt. Die Entscheidung für eine Funkalarmanlage sollte vor allem dann erfolgen, wenn man keine meterlangen Kabel verlegen möchte, die in der Regel für Jedermann gut sichtbar sind. Solche Modelle arbeiten mit Batterien und sind bereits für unter 100 Euro zu bekommen. In diesem Preisrahmen sind die Alarmanlagen jedoch meist nicht geschützt vor einer möglichen Manipulation eines Einbrechers. Genaueres hierzu erfahren Sie in einem Alarmanlagen Test zum jeweiligen Modell.

In dieser Hinsicht sind kabelgebundene Alarmanlagen etwas sicherer, sofern die Kabel gut versteckt sind. Daher bieten sich solche Modelle vor allem bei einem Neubau an. Dabei können die Kabel völlig unauffällig gelegt werden. Somit sind sie von einem Einbrecher nicht zu erkennen und damit auch nicht manipulierbar. Nachteil solcher Modelle ist allerdings, dass diese meist relativ einfach gestrickt sind und beispielsweise nicht über das Internet vom PC oder dem Smartphone aus gesteuert werden können.

Smarte Alarmanlagen für noch mehr Funktionen und eine höhere Flexibilität

Hier kommen die modernsten Geräte ins Spiel – Die Smarthome-Alarmanlagen. Smarthome ist ein Begriff der immer mehr Bekanntheit erreicht. Es geht dabei sozusagen um die Vernetzung des Eigenheims. Über Sensoren und Steuergeräte können die verschiedensten Haushaltsfunktionen automatisiert und von unterschiedlichen Orten aus gesteuert werden. So können in einem smarten Zuhause beispielsweise Rolläden, Glühbirnen oder Thermostate aus der Ferne per Smartphone gesteuert werden.

Diese Smarthome-Technologie hat mittlerweile auch in den Bereich der Alarmanlagen Einzug gefunden. Häufig wird die Alarmanlage sogar bereits als Zentrum des Smarthome eingesetzt. In einem solchen Sicherheitssystem ist die Alarmanlage dann nicht nur mit Fenstersensoren oder Bewegungsmeldern verbunden, sondern auch mit anderen Elementen, wie der Lichtsteuerung, Überwachungskameras oder Rolläden. All die gekoppelten Elemente können dann sowohl von der Hauptzentrale im Haus oder unterwegs via Smartphone gesteuert werden.

Als Nutzer eines solchen Systems können Sie das Alarmsystem dann ganz bequem nach Verlassen des Hauses scharf schalten und völlig entspannt in den Urlaub fahren. Sobald sich etwas Auffälliges bemerkbar macht, bekommen Sie auf Wunsch eine Meldung auf ihr Smartphone und können dann beispielsweise die Polizei alarmieren. Diese kann auch automatisch alarmiert werden bei Bedarf. Wer zusätzlich Kameras installier und verbunden hat, kann zunächst prüfen, ob es sich nicht möglicherweise doch um einen Fehlalarm handelt – Etwa weil der Nachbar etwas vorbeibringen wollte.

Die größten Vor- und Nachteile einer Smarthome-Alarmanlage

Großer Vorteil einer solchen Smarthome-Alarmanlage ist natürlich, dass man extrem flexibel und auch für die Zukunft bestens gerüstet ist. Schließlich sind moderne Modelle gut erweiterbar und mit verschiedenen Elementen einfach zu verbinden. Kritiker befürchten, dass Alarmanlagen durch die Anbindung an das Internet anfälliger für Angriffe bzw. Manipulationen sind. Hierbei muss allerdings erwähnt werden, dass die Hersteller extrem auf moderne Sicherheitssysteme achten. Diese machen es einem Einbrecher nahezu unmöglich, Zugriff zu bekommen. Zumal es sich dabei in der Regel um keine professionellen Hacker handelt. In den meisten Fällen zieht ein Einbrecher vielmehr zum nächsten Objekt weiter, wenn er ein solches Smarthome-System entdeckt.

Um herauszufinden, welches Smarthome-Modell am besten zu Ihrer Wohnung bzw. Ihrem Haus passt, empfiehlt es sich wiederum einen Alarmanlagen Test zu bemühen oder den örtlichen Sicherheitsdienst anzufragen.

Nächster in Artikel

Antworten

© 2017 Combots – Der Technik – und Industrie 4.0 Blog

Thema von Anders Norén